
Presse
Presseartikel
Eine Leiche vor dem Weingut Zahn - 8. Juni 2010 Naumburger Tageblatt
Besuch der deutschen Weinkönigin Sonja Christ -31.Mai in der Apoldaer Allgemeine
Vorstellung WeinköniginWEin am 19.05.2010
24. November 2009
Erstaufnahme im Gault Millau Weinguide 2010
In der aktuellen Ausgabe des Gault Millau Weinguide 2010 wurde unser Weingut als empfehlenswerter Betrieb vom Anbaugebiet Saale-Unstrut vorgestellt.
Der Gault Millau ist einer der wichtigsten Weinführer in Deutschland die jährlich erscheinen und Weingüter nach deren Weinqualität bewerten. Auszug aus der Bewertung:"(...) waren wir von den aktuellen Weinen positiv überrascht. Alle Weißweine präsentieren sich mit klarer Frucht und gut eingebundener Säure. Besonders der Silvaner (84) und die Weißburgunder Spätlese trocken (84) aus der Toplage des Kaatschener Dachsberg können überzeugen. Aber auch beim Rotwein gibt es deutliche Fortschritte, das zeigt der 2006er Acolon aus dem kleinen Holzfass.
Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung."
Bericht aus der Öko-Testzeitung:Essen, Trinken & Genießen 2009
Der Wein ist rein - Thüringer Allgemeine am 22.10.2009
Mit allen Sinnen genießen - Bericht aus der Th. Allgemeine vom 05.05.09
Suesse Beeren und klamme Finger -Bericht aus der OTZ Jena, den 5.01.09
Zahn Gold im März -Bericht aus dem Burgenlandjournal, den 27.12.2008
Eisweinernte 2008 -Bericht aus der Th. Allgemeine, 31.12.2008
Leipziger Volkszeitung schrieb am 1.12.2008
LVZ vom 01. 12. 2008, Seite 20
Publikum einig, Fachleute verdutzt
Zweiter Ostdeutscher Weinpreis geht an kleines Thüringer Weingut Die Fachjury total verdutzt von diesem ungewöhnlichen Wein, das Publikum total einig: Der Ostdeutsche Weinpreis 2008, der am Sonnabend zum zweiten Mal in Leipzig vergeben wurde, geht nach Thüringen – bisher nicht gerade als Weinbaugebiet bekannt. „Das werde ich freudestrahlend meiner Familie berichten“, kommentierte Siegerin Elvira Zahn das Überraschungsergebnis. Das kleine Weingut Zahn in Kaatschen-Weichau ist ein Familienbetrieb, erst zehn Jahre jung, an der Saale kurz hinter der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. „Wir exportieren noch nicht“, lachte die Weinbetriebswirtschaftsstudentin. Ihrem Bruder, Kellermeister André Zahn (33), ist jedenfalls ein Müller-Thurgau gelungen, der verblüfft, erstaunt, irritiert: mit leichter Passionsfruchtnote statt des sonst üblichen dominierenden Muskattons. Dafür gab es bereits Gold bei der Landesweinprämierung Saale-Unstrut. Mit glatten 50 Punkten belohnte die Publikumsjury im Edelrestaurant Niemanns Tresor diesen Weißen, Flaschenpreis 7,50 Euro. 45 Tester kosteten sich fleißig durch 14 Sorten, hatten hinterher also fast anderthalb Liter im Bauch, dazu vier exquisite Menü-Gänge. „Das war harte Arbeit“, seufzte augenzwinkernd der Leipziger Architekt Steffen Kühn. Rechtsanwälte, Banker, Medienschaffende und andere Weinfreunde stellten sich der genussvollen Aufgabe, die sie Zug um Zug erfüllten. Erfinder des Ostdeutschen Weinpreises ist Stuart Pigott, ein aus London stammender Weinjournalist und Autor. „Egal, wie sehr ein Journalist einen Wein lobt – der Markt entscheidet, die Leute, die ihn kaufen und trinken“, sagt der 48-Jährige, der in Berlin lebt. Die Spitzenqualität aus den neuen Bundesländern sei bei Kunden im Westen noch weitgehend unbekannt, da könne der Preis für mehr Bekanntheit sorgen. Was Gastwirt Peter Niemann als Partner bestätigt: „Die Winzer machen oft hervorragende Weine, aber sie haben die Nase nur in der Furche. Der eine oder andere hat noch nicht mal einen Anrufbeantworter.“ Nach dem ersten Wettbewerb im Vorjahr hätten die Sieger eine Mordsresonanz erlebt, von der deutschen Presse bis hin zur Vatikanzeitung und zu Internetblogs. Weinerzeuger aus allen östlichen Anbaugebieten konnten diesmal ihren Spitzenwein der Jahrgänge 2006/2007 einreichen. Aus 30 Bewerbern schmeckte eine Fachjury im August in Berlin die 14 Besten heraus und war, wie Pigott im Nachhinein erzählte, „total verdutzt“ über den Zahn-Wein. Das Publikum, das jetzt blind verkostete und bewertete, war sich über den Sieger einig. Der Zweite erhielt nur halb so viele Punkte, nämlich 25 (Schloss Wackerbarth, Radebeul, für einen Traminer Süßwein). Der dritte Platz wurden wegen Punktgleichheit gleich dreimal vergeben: ans Weingut Drei Herren (Radebeul) für einen Grauburgunder, ans Schloss Proschwitz/Prinz zur Lippe (Meißen) für einen Dornfelder und an das Weingut Klaus Böhme (Saale-Unstrut) für einen Spätburgunder. „Wir können unseren Kunden sagen, dass wir in der Endrunde waren. Das Ergebnis ist für uns wichtig, wir sehen, wo wir stehen“, meinte Viola Werner von der – nicht preisgekrönten – Winzervereinigung Freyburg-Unstrut. Stuart Pigott verbindet den Weinpreis mit seinem Projekt „Wein hilft“ zu Gunsten von HIV- und Aids-Projekten in Südafrika. 25 000 Euro hat er nach eigenen Angaben in diesem Jahr an Spenden zusammengebracht. Kerstin Decker

